\(\newcommand{\diff}{{\rm d}}\) \(\newcommand{\pdiff}{{\partial}}\) \(\newcommand{\ohm}{\Omega}\) \(\newcommand{\Ohm}{\Omega}\)

Physikalisch-Chemische Praktika


Knick Präzisions-Stromgeber
Ein Präzisions-Stromgeber tut das, was der Name sagt: er liefert einen präzise einstellbaren, konstanten Strom, solange er nicht überlastet wird. Eines der verwendeten Geräte ist in der Abb. 1 gezeigt.

Abb. 1: Eine Variante des im PC-Praktikum verwendeten Präzisions-Stromgebers des Herstellers Knick. Der Strom kann auf \(0.1\;{\rm \mu A}\) genau eingestellt werden. Der größte einstellbare Strom beträgt \(99999.9\;{\rm \mu A}\), also 100 mA. Das Gerät darf nicht im roten Bereich des Übersteuerungsanzeigers betrieben werden – der gelieferte Strom würde dann vom eingestellten Sollwert erheblich abweichen.
Das Bedienelement zum Einstellen des Strom-Sollwertes kann von Gerät zu Gerät je nach Baureihe leicht unterschiedlich sein.

Im Versuch M1 wird das Gerät genutzt, um einem Sperrschicht-Sensor (einer Halbleiter-Diode) einen konstanten Strom von \(I = 10.0\;{\rm \mu A}\) einzuprägen. Die absolute Genauigkeit beträgt ungefähr \(\Delta I = ± 0.1\;{\rm \mu A}\), so dass die relative Genauigkeit \(\delta I = ± 1%\) ist.
Anmerkung: Einprägen oder auch Aufprägen sind Fachausdrücke. Sie bedeuten einfach, dass man einen wohldefinierten Strom durch ein Bauelement fließen lässt und dessen Reaktion auf den Stromfluss untersucht.